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Ich bin 34 Jahre alt, lebe in Hamburg und mein Weg hierher war alles andere als eine gerade Linie.
Ursprünglich habe ich Politikwissenschaft und Ethnologie studiert, weil ich verstehen wollte, welche Strukturen uns als Menschen prägen. Doch je tiefer ich in die akademische Welt eintauchte, desto deutlicher spürte ich, dass ich dort nicht ganz zu Hause war. Alles fand auf einer rein intellektuellen Ebene statt – weit weg von einem echten, verkörperten Erleben und vor allem weit weg von mir selbst.
Ich habe lange gesucht und bin dabei viele Umwege gegangen. Es gab Phasen, in denen ich mich verloren fühlte, geprägt von persönlichen Verlusten und der Frage, wo mein Platz ist. Ich habe Ausbildungen angefangen, abgebrochen und weiter gesucht, bis ich schließlich beim personzentrierten Ansatz und der Achtsamkeit angekommen bin.
Da hat es „Klick“ gemacht. Da war er, der Schlüssel: Es reicht nicht, das eigene Leben nur intellektuell zu begreifen.
Echte Veränderung passiert erst, wenn wir uns erlauben, wirklich ganz gesehen und angenommen zu werden. Mit allem, was da ist. Und wenn wir dieses Verstehen nicht im Kopf einsperren, sondern zulassen, dass es im Körper ankommt. Dass es sich dort integriert, wo wir es wirklich spüren können.
Ich bin heute hier, um dir den Raum zu halten, den ich selbst lange gesucht habe.

